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Photogrammetrie: 3D-Modell aus Fotos

Photogrammetrie ist ein Verfahren, bei dem aus vielen Fotos eines Objekts von verschiedenen Seiten ein 3D-Modell berechnet wird. Zum Fotografieren genügt auch ein Smartphone.

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Inhalt
  1. So funktioniert Photogrammetrie
  2. Damit das Modell gelingt
  3. Von den Fotos zum Druck
  4. Programme und Vorgehen

So funktioniert Photogrammetrie

Photogrammetrie ist Messen anhand von Fotos. Das Programm findet auf den Bildern dieselben Punkte, ermittelt aus ihrer Lage, von wo aufgenommen wurde, und berechnet daraus die Form. Typisch brauchen Sie 40 bis 150 Fotos rund um das Objekt mit großer Überlappung. Auch die Farbe fließt ins Ergebnis ein, deshalb eignet sich die Methode für texturierte Modelle. Sie ist eine günstigere Alternative zum 3D-Scannen mit einem Scanner.

Damit das Modell gelingt

  • Gleichmäßiges Licht. Bewölkter Himmel ist besser als harte Schatten.
  • Matte Oberfläche. Glänzende, transparente und einfarbige Objekte erfasst das Programm nicht.
  • Scharfe Fotos mit mindestens 60 % Überlappung, aus mehreren Höhen.
  • Maßstab. Aus den Fotos lässt sich die Größe nicht ablesen, legen Sie deshalb ein Maßband neben das Objekt.

Das Ergebnis ist meist weniger genau als von einem Laserscanner, glatte Flächen sind wellig und Details weich.

Von den Fotos zum Druck

Ein Modell aus der Photogrammetrie ist ein großes Netz mit Textur. Vor dem Druck müssen Sie es von der Umgebung freischneiden, vereinfachen, Löcher schließen und den Maßstab einstellen, siehe Modellreparatur. Die Textur geht bei einer gewöhnlichen STL-Datei verloren. Wenn Sie Farben möchten, muss aus dem Modell eine mehrfarbige 3MF werden, in der die Farben von Hand zugewiesen sind, und mehr als 4 Farben gleichzeitig drucken wir nicht.

Laden Sie STL, 3MF oder OBJ bis 50 MB hoch, den Stückpreis sehen Sie sofort. Bei Objekten nach fremden Fotos und Scans prüfen wir die Rechte nicht, die Verantwortung liegt bei Ihnen. Photogrammetrie und die Bearbeitung von Scans bieten wir nicht an.

Programme und Vorgehen

Kostenlos können Sie Meshroom nutzen, auf dem Handy zum Beispiel Apps, die beim Fotografieren führen und das Modell in der Cloud berechnen. Das Vorgehen ist ähnlich: Sie fotografieren das Objekt rundherum in zwei bis drei Höhen, das Programm baut ein grobes Modell, und Sie schneiden es zu, vereinfachen es und speichern es in einem druckgeeigneten Format. Am besten legen Sie das Objekt auf eine untexturierte Unterlage, die Sie später entfernen.

Häufige Fragen

Reicht ein Smartphone für Photogrammetrie?

Ja, moderne Handys haben eine ausreichend scharfe Kamera. Wichtiger als das Gerät sind das Licht und systematisches Fotografieren.

Welche Programme machen das?

Gängig sind zum Beispiel Meshroom (kostenlos), RealityCapture oder Apps auf dem Handy. Speichern Sie das Ergebnis als OBJ oder STL.

Ist Photogrammetrie genau genug für Funktionsteile?

Nein, für genaue Maße ist ein CAD-Modell nach Messung besser.

Verwandte Begriffe

QuellenQuellen geprüft 01.11.2026, 2
  1. Photogrammetrie, Wikipedia, geprüft 2026-11-01
  2. Photogrammetry, Wikipedia, geprüft 2026-11-01

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