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SVG für den 3D-Druck: So machen Sie aus einem Logo ein 3D-Modell

SVG ist ein Vektorbild aus Kurven ohne Höhe und lässt sich deshalb nicht direkt drucken. Es muss in die Höhe gezogen (extrudiert) und als STL oder 3MF gespeichert werden.

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Inhalt
  1. Warum SVG nicht reicht
  2. So machen Sie aus SVG ein Modell
  3. Worauf Sie beim Druck eines Logos achten sollten
  4. Beispiel: Logo als Schlüsselanhänger

Warum SVG nicht reicht

SVG ist ein Standard des W3C für Vektorgrafik. Es beschreibt Linien und Kurven in der Fläche, wie Sie es von einem Firmenlogo kennen. Die dritte Dimension fehlt, deshalb können Sie uns SVG nicht hochladen. Unser Rechner nimmt STL, 3MF, OBJ und STEP an.

Aus einem SVG lässt sich aber leicht ein 3D-Modell machen: Die Kontur wird in die Höhe gezogen, zum Beispiel 3 mm, und es entsteht ein flaches Teil in der Form des Logos.

So machen Sie aus SVG ein Modell

  • Tinkercad: SVG importieren und gleich die Höhe einstellen. Der einfachste Weg.
  • Blender: importiert die Kurven und macht über Extrusion einen Körper daraus.
  • OpenSCAD: der Befehl linear_extrude mit importierter Kontur.
  • Fusion: wird als Skizze eingefügt und herausgezogen.

Speichern Sie den Export dann als STL oder 3MF. Hat das Logo mehrere Farben, machen Sie aus jeder Farbe einen eigenen Körper und weisen sie im 3MF den Filamenten zu.

Worauf Sie beim Druck eines Logos achten sollten

Dünne Linien sind das häufigste Problem. Unsere Düse hat 0,4 mm, ein Detail unter etwa 0,8 mm wird deshalb nicht sauber gedruckt, siehe kleinstes Detail. Verstärken Sie feine Zierlinien daher vor dem Export. Überlappende Kurven im SVG fassen Sie zusammen, damit eine einzige geschlossene Kontur ohne Löcher entsteht.

Ein flaches Teil mit 2 bis 3 mm Dicke druckt schnell und günstig, oft passen viele davon auf ein Druckbett. Bei Hunderten Stück (zum Beispiel Werbeartikel oder Schlüsselanhänger) senkt das den Stückpreis. Der Rechner zeigt Preis und Termin direkt nach dem Hochladen des Modells.

Beispiel: Logo als Schlüsselanhänger

Aus einem sauberen SVG mit einfacher Kontur stellen Sie 3 mm Dicke ein und fügen ein Loch für den Ring hinzu. Das fertige Teil entsteht aus einem Stück Kunststoff ohne Stützen, und auf ein Druckbett passen viele gleichzeitig. Bei größeren Mengen sinkt der Stückpreis deshalb deutlich. Die Größe im Verhältnis zum 246 × 246 mm großen Druckbett ist kein Problem, es handelt sich um kleine Gegenstände.

Wenn Sie ein zweifarbiges Logo möchten, machen Sie die Grundplatte und die Buchstaben als zwei Körper und speichern als 3MF. Mehr zu Farben unter Mehrfarbdruck.

Häufige Fragen

Kann ich SVG direkt in den Rechner hochladen?

Nein, es muss zuerst in STL oder 3MF umgewandelt werden, weil SVG keine Höhe hat. Das dauert in Tinkercad oder Blender nur ein paar Minuten.

Welche Dicke eignet sich für ein Logo?

Meist 2 bis 4 mm. Bei weniger biegt sich das Teil leicht, bei mehr verbraucht es unnötig Material und Zeit. Bei 0,2 mm Schichthöhe ergeben 3 mm genau 15 Schichten.

Lassen sich farbige Logos drucken?

Ja, wenn Sie jede Farbe als eigenen Körper anlegen und eine 3MF-Datei mit zugewiesenen Farben schicken. Farbwechsel brauchen einen Reinigungsturm und Zeit und kosten deshalb mehr.

Verwandte Begriffe

QuellenQuellen geprüft 01.11.2026, 2
  1. Scalable Vector Graphics, Wikipedia, geprüft 2026-11-01
  2. SVG Working Group, W3C, geprüft 2026-11-01

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