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Druckbett: die Oberfläche, auf der das Teil entsteht

Das Druckbett ist die ebene Fläche eines 3D-Druckers, auf die die erste Schicht gedruckt wird und von der das fertige Teil nach dem Abkühlen abgenommen wird. Seine Oberfläche beeinflusst Haftung und Aussehen der Teileunterseite.

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Inhalt
  1. Was das Druckbett macht
  2. Oberflächenarten
  3. Was das für Ihr Modell bedeutet
  4. Bettgröße und Anordnung der Teile

Was das Druckbett macht

Beim FDM-Druck wird das ganze Teil vom Druckbett nach oben aufgebaut. Die erste Schicht muss fest darauf haften, sonst löst sich das Teil während des Drucks und verzieht sich (Warping). Gleichzeitig muss das Bett eben sein, denn davon hängt die Ebenheit der Unterseite des Teils ab.

Meist ist es ein flexibles Blech mit Oberflächenschicht, das man nach dem Druck aus dem Drucker nimmt und leicht biegt, wodurch sich das Teil einfach löst. Das Druckbett ist in der Regel beheizt, damit der Kunststoff besser haftet.

Oberflächenarten

  • Glatte PEI-Platte. Die Unterseite des Teils ist glatt und glänzend.
  • Strukturierte (texturierte) PEI-Platte. Die Unterseite ist fein körnig und matt, der Kunststoff haftet sehr gut, und beim Abkühlen löst sich das Teil oft von selbst.
  • Glas. Sehr eben und glänzend, braucht aber Kleber für die Haftung.
  • Haftfolie oder Kleber. Eine ältere Methode, heute seltener.

Was das für Ihr Modell bedeutet

Die Unterseite des Teils übernimmt die Struktur des Druckbetts, deshalb ist sie meist nicht so glatt wie die Oberseite. Wenn Sie eine saubere Unterseite brauchen, drehen Sie das Modell so, dass die wichtigste Fläche nach oben zeigt, oder schreiben Sie das in die Nachricht zur Bestellung. Viel hängt auch von der Ausrichtung des Modells ab.

Die Größe wird durch den Bauraum begrenzt: Ein Teil darf höchstens 246 × 246 × 256 mm messen. Die Stücke verteilen sich auf dem Druckbett, so wie sie passen, und daraus ergeben sich Stückpreis und Termin (volles Druckbett).

Bettgröße und Anordnung der Teile

Bestellen Sie mehrere Stücke, werden sie nebeneinander auf das Druckbett gelegt und gleichzeitig gedruckt. Zwischen den Stücken muss Abstand bleiben, und der Rand des Betts lässt sich nicht ganz nutzen, deshalb ist die Zahl der Stücke pro Fläche bei Weitem nicht so einfach wie Fläche geteilt durch Fläche. Die genaue Zahl ermittelt der Slicer bei der Druckvorbereitung.

Das ist einer der Gründe, warum der Stückpreis bei größerer Menge sinkt: Der gemeinsame Teil des Drucks, zum Beispiel Aufheizen und erste Schicht, verteilt sich auf mehr Stücke. Bei einem größeren, langgestreckten Teil kann es sich lohnen, es so zu drehen, dass mehr Stücke passen (volles Druckbett).

Häufige Fragen

Welche Oberfläche hat die Unterseite des Teils?

Den Abdruck der Druckbettoberfläche. Bei glattem PEI ist sie glänzend, bei strukturiertem fein körnig. Beeinflussen lässt sich das nur durch Drehen des Modells.

Wie groß darf ein Teil auf dem Druckbett sein?

Bei uns höchstens 246 × 246 × 256 mm. Ein größeres Modell lässt sich in mehrere Teile aufteilen.

Warum lösen sich manche Teile ab?

Das ist Warping, also das Schrumpfen des Kunststoffs beim Abkühlen. Eine breitere Auflagefläche am Bett und eine passende Ausrichtung helfen.

Verwandte Begriffe

QuellenQuellen geprüft 01.11.2026, 2
  1. Fused filament fabrication, Wikipedia, geprüft 2026-11-01
  2. Polyetherimide, Wikipedia, geprüft 2026-11-01

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