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DLP-3D-Druck: Harzhärtung per Projektor

DLP (Digital Light Processing) ist ein 3D-Druckverfahren, bei dem ein Projektor das Bild einer ganzen Schicht ins flüssige Harz wirft und es an den belichteten Stellen aushärtet.

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Inhalt
  1. So funktioniert DLP
  2. Stärken und Schwächen
  3. Was das für Ihre Bestellung heißt
  4. Worauf Sie im Vergleich mit FDM achten sollten

So funktioniert DLP

Die Wanne ist mit lichtempfindlichem Harz gefüllt. Ein Projektor, im Prinzip wie einer für Präsentationen, belichtet die ganze Schicht auf einmal, und das Harz härtet aus. Danach bewegt sich die Bauplattform, und die nächste Schicht folgt. Es ist ein Verfahren, das mit SLA verwandt ist, das mit dem Laser Punkt für Punkt zeichnet. Das Prinzip von DLP unterscheidet sich also vor allem darin, wie das Licht ins Harz kommt. Die Druckgeschwindigkeit hängt daher nicht von der Komplexität der Schicht ab.

Stärken und Schwächen

  • Feines Detail. Dünne Wände, kleine Schrift und glatte Oberflächen gelingen deutlich besser als beim FDM.
  • Tempo. Die ganze Schicht härtet auf einmal aus, die Schichten gehen also schnell.
  • Sprödigkeit. Standardharze sind hart, aber spröde und verändern mit der Zeit, besonders in der Sonne, ihre Farbe.
  • Nachbearbeitung. Das Teil muss in Alkohol gewaschen und mit Licht nachgehärtet werden, das Harz ist dabei reizend.
  • Kleines Bauvolumen. Der Bauraum ist meist kleiner.

Was das für Ihre Bestellung heißt

DLP und andere Harzverfahren drucken wir nicht. Wir drucken im FDM-Verfahren aus PLA und PETG. Wenn Sie etwas anderes brauchen, schreiben Sie an jakub.novak@boostello.com. Einen Druck sagen wir nicht im Voraus zu, wir beraten Sie aber gern.

Für Figuren mit extremem Detail oder Schmuckmodelle ist Harz die bessere Wahl. Für Halterungen, Gehäuse, Ersatzteile und Stücke, die etwas aushalten sollen, ist PETG aus dem FDM oft praktischer, weil es zäher ist.

Worauf Sie im Vergleich mit FDM achten sollten

Ein Harzteil ist glatt, bricht aber bei hartem Stoß oder Biegen. Ein FDM-Teil aus PETG biegt sich eher, als dass es bricht. Harzteile muss man nach dem Druck außerdem waschen und nachhärten, ein FDM-Teil ist direkt nach der Entnahme aus dem Drucker fertig. Bei Prototypen mit mechanischer Belastung und bei größeren Teilen ist FDM deshalb meist die praktischere und günstigere Wahl.

Häufige Fragen

Ist DLP besser als SLA?

Weder besser noch schlechter, sie unterscheiden sich in der Art der Belichtung. Bei mehreren Teilen auf einer Plattform ist DLP meist schneller, SLA ist bei Details oft etwas glatter.

Was ist der Unterschied zwischen DLP und MSLA?

Bei DLP leuchtet ein Projektor, bei MSLA ein LED-Panel durch ein LCD, das als Maske dient. Das Ergebnis ist ähnlich.

Drucken Sie aus Harz?

Nein, wir drucken nur FDM aus PLA und PETG.

Verwandte Begriffe

QuellenQuellen geprüft 01.11.2026, 2
  1. Digital light processing, Wikipedia, geprüft 2026-11-01
  2. Stereolithography, Wikipedia, geprüft 2026-11-01

Wir drucken es für Sie

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